Winter Bei Binder
 

Unsere diesjährige Winterausstellung steht ganz im Zeichen des „Weißen Goldes“. Von seidig-matt über schimmernd-glänzend bis farbig-weiß - die Arbeiten von Claudia Schoemig, Edith Bellod, Luise Neugebauer, Beate Pfefferkorn und Mia Kwon bezeugen in höchster Qualität die Liebe zu ihrem Handwerk. Wir laden Sie ganz herzlich dazu ein, gemeinsam mit uns die Seele des faszinierenden Materials Porzellan neu zu erforschen.

Vernissage „Winter Bei Binder"
in Anwesenheit der Künstlerinnen am
Samstag, den 2. Dezember 2017 von 16 bis 20 Uhr.
Dauer der Ausstellung bis 31. Januar 2018.

Verlängerte Öffnungszeiten in der Adventszeit
Di - Sa 12 - 19 Uhr
An allen vier Samstagen reichen wir unseren Apfelpunsch.
Entdecken Sie bei winterlichen Köstlichkeiten klassisch anmutende
Gefäße als auch außergewöhnlichen Schmuck
und kommen Sie mit uns ins Gespräch.

Galerie Michaela Binder
Gipsstraße 13
10119 Berlin
Tel. 030 28384869

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Michaela Binder und Team

 

 

Porzellan - ursprünglich aus China stammend, faszinierte es seit dem Mittelalter auch die Reichen und Mächtigen Europas. Ihm zu Ehren wurden ganze Paläste erbaut. Seit dem 18. Jahrhundert begann von Meissen aus die breitflächige Verbreitung in der westlichen Welt.

   

Heute ist Porzellan uns ein treuer Alltagsbegleiter geworden. Vor allem in der Tisch- und Wohnkultur begegnet es uns.

2500 Jahre Geschichte sind uns Grund genug um dieses "Weiße Gold" etwas genauer zu beleuchten. Dafür betrachten wir den schönen Werkstoff durch die Augen von fünf Gestalterinnen, die sowohl klassisch anmutende Gefäße als auch außergewöhnlichen Schmuck erschaffen.

Jede Einzelne folgt dabei einem ganz persönlichen Ansatz:

 


 

Let it happen ... make it happen ...

Those pieces do not come from a project. 
They do not come as a mental or visual image, 
but as a physical sensation. 

In the exacting creation process,
it's often the materials, colours and forms that guide my hand. (…)“ 

Edith Bellod

 


 

„I want to bring the unique elegance of porcelain closer to the people. One important element of my work is to make my porcelain jewellery comfortably wearable, while still keeping the unique and precious feel of hand crafted porcelain. (…) 

I want to change the way people see porcelain jewellery by creating beautiful and unusual fashion items. A very light look and feel is as important to me, as a perfect and precise finishing. I aim to blur the borders between jewellery, porcelain, fabric and fashion and create an uncommon, contemporary perspective onto porcelain jewellery.“ 

Mia Kwon

 

 


 

„An Porzellan interessiert mich besonders die Wandlungsfähigkeit des Materials, das enorme Gestaltungspotential und die Überraschungen die es in sich birgt; die Konsistenz und die Behutsamkeit mit der man es verarbeiten muss, im Gegensatz zu Metall. Sowie die edle Wirkung, die Prunk andeutet aber nicht protzt.“   

Luise Neugebauer

 

 


 

 

 

„In the beginning, there is the material: porcelain, a raw material, which requires, and allows, specific handling because it is not hard but soft. (…)  The repetitive is of fundamental importance to my work. Countless single porcelain elements unite to a whole piece; they complete only in a group. The whole is more than just the sum of its parts. But the outer appearance of the whole is directly linked to its single parts. The single parts determine their own sequence, how close or distant one part may be from the other, and, finally, they also determine the size of the whole work. (…)“ 

Beate Pfefferkorn

 


 

"Die matte, seidig polierte Außenfläche meiner Stücke besitzt die Anmutung von Papier, die dünnwandigen Becher und Teeschalen sind transluzent. Das komplexe Freidrehen nach Augenmaß setzt jahrelange intensive Erfahrung voraus, bringt jedoch besondere Gefäße von individueller, lebendiger Ausstrahlung hervor. Nichtsdestotrotz sind aufgrund der hohen Materialhärte alle Gefäße für die Verwendung im täglichen Leben bestens geeignet."  

Claudia Schoemig